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Unternehmensgeschichte

Die Geschichte des Kranes
- und der HYDROBULL-Werkstattkrane

Hydrobull Crane Evolution

Krane gab es in einfachen Ausführungen bereits im alten Ägypten, der Antike und im Mittelalter. Damals wurden sie allerdings fast ausschließlich zum Bau von Gebäuden und Kathedralen gebraucht, weniger zum Weitertransport von Gütern. Im Laufe der Jahre wurde der Kran technisch immer weiter entwickelt und die Anwendungsgebiete wurden vielfältiger.

Die Geschichte des fahrbaren Werkstattkrans

Der fahrbare Werkstattkram macht den größten Entwicklungssprung zwischen 1940 und 1949: In dieser Zeit nehmen Hersteller und Typenvielfalt enorm zu. Von 1950 bis 1959 sorgen die Wirtschaftswunder-Jahre dann spürbar für technischen Aufschwung. Die deutschen Hersteller können mit der internationalen Konkurrenz mithalten.

Der Werkstattkran, selbstfahrend auf eigenen Rädern in Werkstätten eingesetzt, wird nun typisiert und  in größeren Serien hergestellt. Der Ruf nach Sonderkranen, genau angepasst an zugeordnete Transportaufgaben und für spezielle Orte, wächst.

Zeitungsartikel "Spezialkräne werden in alle Welt geliefert"

Stark gefragt: individuelle Kranlösungen

Die Firma Siegfried Frenzen, gegründet 1934 in Viersen, hat mit der Marke HYDROBULL einen erheblichen Anteil an der Spezialisierung und Anpassung von Werkstattkranen an den Transportvorgang und an die gegebenen Ortsverhältnisse.

HYDROBULL-Kran-Chassis und HYDROBULL-Kran-Ausleger werden im Einzelbau je nach Bedarf verkürzt, verlängert, mit Gegengewicht ausgerüstet, geschwenkt, mit elektrischem Hub oder Fahrantrieb ausgerüstet oder als kompletter Sonderbau ganz individuell gefertigt.

Bewährter Antrieb

Wurden die Krane früher mit reiner Muskelkraft bewegt, zum Beispiel durch Laufräder (große Holzräder, in denen die Menschen stehend liefen und somit das Rad bewegten) oder aber über den bekannten Seilzug, so hielt danach die hydraulische Pumpe zunächst manuell ihren Einzug. HYDROBULL-Krane wurden von Beginn an mit einer selbstentwickelten Pumpe mit höchster Haltepräzision ausgerüstet, die sich bis heute bewährt. Mittlerweile hat die elektrische Ausrüstung der Hub- und Fahrfunktion einen immer größeren Anteil an den Stückzahlen.

Zusätzlich kommen aber immer wieder auch Winden zum Einsatz, denn der Werkstattkran hat eine Besonderheit: Im Hubvorgang beschreibt er einen Kreis und hebt den Ausleger nicht senkrecht wie zum Beispiel ein Stapler oder ein Deckenkran.

Vorschriften im Wandel der Zeit

Im Laufe der Jahre haben sich im Kranbau auch die Vorschriften und Ausführungen immer wieder verändert: In den 1960er Jahren konnte noch fast jeder Kran frei konstruiert werden – es gab quasi kaum Vorschriften. In den 1980er Jahren entwickelte sich dann insbesondere in Deutschland eine sehr starke Vorschrifts- und Kontrollmentalität im Kranbau. Dabei wurden für alle Krane – vom kleinen fahrbaren Werkstattkran bis zum großen Brückenkran –

Vorschriften erstellt. Die Firma Siegfried Frenzen führte in dieser Zeit zahllose sogenannte Baumusterprüfungen für die HYDROBULL-Krane durch. Dabei wurde stellvertretend ein Produkt für eine Serie durch eine externe zugelassene Stelle geprüft. Nach Bestehen durften die Geräte dann so in Serie gehen. Bei der kleinsten Änderung musste eine neue Baumuster- oder Einzelprüfung erfolgen. Basis war damals die DIN15018.

Die neuen Vorschriften sorgten für:

Im Zuge der Europäischen Gemeinschaft und der Einführung der EG-Maschinenrichtlinie in den 1990er Jahren wurde dieses System aufgelöst.

Bis heute stehen die Werkstattkrane von HYDROBULL für besonders hohe Qualitätsansprüche. Die hergestellten Krane werden heute mit einer Konformitätserklärung ausgeliefert, die das Einhalten der europäischen Normen bestätigt. Darüber hinaus lässt die Firma Siegfried Frenzen ihre HYDROBULL- und Elektrobull-Krane bei besonderen Einzelfertigungen nach wie vor von einem externen, von der Berufsgenossenschaft zugelassenen, Kransachverständigen prüfen.

Die Zukunft des Werkstattkrans

Die Erde dreht sich weiter und in den letzten drei Jahrzehnten ist die Automatisierung weiter vorangeschritten. Computergesteuerte Anlagen übernehmen häufig automatisierte Arbeiten.

In den 1980er Jahren sagte eine Studie das Aussterben des fahrbaren Werkstattkranes in den nächsten 10 Jahren vorher. Aber: Weit gefehlt! Bis heute ist der hydraulische Werkstattkran ein fester Bestandteil in der Fertigungstechnik im Inland und im europäischen Ausland. Ohne ihn kommen selbst automatisierte Serienabläufe nicht aus – zur Materialzubringung, für den Werkzeugwechsel oder für Wartungsarbeiten. Oder wenn sich zum Beispiel Teile auf dem Fließband verkanten und herausgehoben werden müssen oder in Reinräumen schwere Teile ausgewechselt müssen – Krane können entweder in Normal- oder in spezieller Sonderausführung eingesetzt werden. Natürlich wird mittlerweile auch vermehrt Elektrik eingesetzt: Computergesteuerte Programme sorgen so zum Beispiel für die Steuerung von Sicherheitseinrichtungen an Werkstattkranen.

Erfahren Sie, wo unsere Werkstattkrane im Einsatz sind